1923
begann August Wegener in einem kleinen Wohnraum mit seinem ersten Produkt
"AWEL Zigarettenpapier". Mit zwei Mitarbeitern wurden Blättchen
gummiert, geschnitten und in Glanzpapier verpackt.
Ende 1923 arbeiteten bereits zehn Hilfskräfte für AWEL (August
Wegener Langenholzen). |
| |
| 1927
August Wegener stellt auf Schreibmaschinenpostkarten mit Nassklebung um
und richtet ein Verkaufssystem ein. Damit hat er seine Branche und seinen
Vertrieb gefunden: Gummierung zur Vereinfachung der Büroarbeit. Auch
der heutige Firmenname AWA entwickelt sich in dieser Zeit (August
Wegener Alfeld).
Produziert wird in einer Fabrikhalle neben dem Wohnhaus der Familie Wegener
(s.großes Bild). |
| |
| 1933 arbeiten bereits 50 Mitarbeiter. Die in Alfeld erfundene Selbstklebe-Postkarte erobert sich den deutschen Markt. Weitere Vergrößerungen der Anlagen werden erforderlich. |
| |
| 1937 wird eine stillgelegte Fabrik erworben, umgebaut und 1938 bezogen. |
| |
| 1939 der zweite Weltkrieg. Man untersagt die Herstellung von Selbstklebe-Postkarten. |
| |
| 1940
Der Betrieb wird von den Nationalsozialisten stillgelegt. Nach Verhandlungen
darf die Firma mit "nicht wehrtüchtigen" Hilfskräften (15
statt 90) weitergeführt werden. Eine Großgummieranlage wird auf
Rotation umgebaut. August Wegener erfindet im Rahmen einer Ausschreibung
einen preisgünstig herzustellenden Faltbrief. Er wird von der Wehrmacht
als "Feldpostbrief" eingeführt. |
| |
| 1945 wird der Betrieb von den Besatzungsmächten stillgelegt. Kurze Zeit später jedoch fordern die Besatzungsmächte Briefmarken. Mit der Gummierung wird August Wegener beauftragt. Aufgrund der in dieser Zeit geschaffenen Voraussetzungen werden jahrelang Aufträge für das Postministerium ausgeführt. |
| |
1948
wird dem Betrieb die Herstellung der "Notopfermarke Berlin"
in Zusammenarbeit mit anderen Firmen übertragen. Nach durchgeführter
Automation übernimmt die Hannoversche Gummieranstalt 1950 die alleinige
Herstellung der Notopfer-Marken. |
| |
| 1951 Bezug des neuen Fabrik-Gebäudes in Alfeld/Langenholzen. |
| |
| 1954 Günter Wegener entwickelt Maschinen zur automatischen Fertigung von Selbstklebe-Postkarten und beginnt gleichzeitig mit der Produktion von Selbstklebe-Briefumschlägen. |
| |
| 1962 erfolgt der Bau eines zweigeschossigen Traktes, der die zwischenzeitlich auf verschiedene Räume verteilten Produktionsanlagen rationell zusammenfassen lässt. Hier läuft, Dank der vorausschauenden Planung, auch heute noch die ständig steigende Produktion reibungslos. |
| |
| 1966 wird die AWA-Ausstattung für Feinpapiere mit eigenem Wasserzeichen herausgebracht. |
| |
1968
verstirbt mit 76 Jahren der Firmengründer August Wegener. Günter Wegener
übernimmt die Firmenleitung. |
| |
| 1971 Erweiterung der Produktion auch auf Nassklebe-Briefumschläge. Die erste in Europa aufgestellte Hochleistungsmaschine für von der Rolle gefertigte Briefumschläge wird bei AWA zum Anlauf gebracht. Sie übernimmt die Fertigung von Briefhüllen für Massenaussendungen. Auch diese Maschine ist nach kurzer Zeit ausgelastet. |
| |
| 1974 Günter Wegener konzipiert eine Rollenstanze für Automatenhüllen. Damit ist die Fertigung dieser Hüllen ohne Maßabweichungen auch auf Blattmaschinen möglich geworden. |
| |
| 1978
AWA stellt der Deutschen Bundespost den neu entwickelten COUVERTiC-Briefumschlag
vor und erhält einen ersten Großauftrag für Automatenhüllen. |
| |
| 1979 Umstellung der Satzherstellung und -verarbeitung auf Fotosatz. Der Bleisatz hat ausgedient. |
| |
Am
18. Mai 1983 übernimmt Michael Wegener
die Firmenleitung in dritter Generation und richtet das Unternehmen konsequent
auf die Spezialisierung als Partner der modernen Postverarbeitung aus. |
| |
| 1990 AWA entwickelt die sogenannte "Silk-Technik" und erhält hierfür das Patent. Die Automatenhülle mit randloser Verleimung der Seitenklappen ist erfunden. |
| |
| 1992 Der 1. Bauabschnitt des notwendigen Erweiterungsbaus wird abgeschlossen. Zwei zusätzliche Rollenbriefumschlagmaschinen werden in Betrieb genommen. |
| |
| 1994 AWA erhält auf sein Qualitätsmanagement die Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Damit wird nicht nur das hohe Qualitätsniveau der AWA-Produkte dokumentiert, sondern auch das Engagement in Forschung und Entwicklung sichtbar gemacht. |
| |
| 1997 Das starke Umweltbewusstsein von AWA wird durch die zusätzliche Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 dokumentiert. |
| |
| 1998 Der 2. Bauabschnitt des Erweiterungsbaus wird pünktlich zum 75-jährigen Firmenjubiläum abgeschlossen. |
| |
2000
AWA COUVERT verfügt über die größte Fertigungskapazität seit
Firmengründung. Pro Tag verlassen fast 9 Millionen Briefumschläge das
Werk in Alfeld. |
| |